Behinderte diskutierten mit den drei Heilbronner Bundestagsabgeordneten

140 Staaten haben die UN-Konvention über die Rechte von behinderten Menschen unterzeichnet, auch Deutschland. Bis zum kommenden Jahr will die Bundesregierung die internationalen Vereinbarungen in nationales Recht umsetzen. Dass dies ein schwieriger Weg ist, zeigte sich in einer ungewöhnlich lebhaften Diskussion im Therapeutikum Heilbronn, an der neben den drei Heilbronner Bundestagsabgeordneten Michael Link (FDP), Josip Juratovic (SPD) und Thomas Strobl (CDU) vor allem etwa 50 Betroffene teilnahmen. Die rechtliche Gleichstellung von Behinderten lasse sich nicht über Nacht verwirklichen, betonte Link, Ziel müsse jedoch sein, sie möglichst schnell zu integrieren und sie gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Link: "Behinderte sind Bürger und keine Patienten". Er plädierte für eine verstärkte gemeinsame Einschulung behinderter Kinder in die Regelschule, wo immer dies möglich sei. Das gemeinsame Schulerlebnis sei wichtig für die Entwicklung junger Menschen.







