Michael Link: Neckarausbau geht trotz knapper Kassen weiter
Heilbronn, 31. Januar 2010. Trotz knapper öffentlicher Kassen gehen die Arbeiten für den Ausbau des Neckar unverändert weiter. Im Haushaltsentwurf des Bundesverkehrsministeriums für 2010 sind insgesamt 33,8 Millionen Euro für Bau- und Modernisierungsmaßnahmen an der Wasserstraße veranschlagt. Allein 4,2 Millionen Euro sind für die Planungen und Vorbereitungen zur Verlängerung und Aufrüstung der Schleusen vorgesehen. Darauf weist der Heilbronner Bundestagsabgeordnete Michael Link (FDP) hin.
Dem Etatentwurf zufolge will der Bund in diesem Jahr unter anderem elf Millionen Euro in die Bestandssicherung der Schleusen und Seitenkanäle investieren. Hinzu kommen 13,3 Millionen Euro für die Bestandssicherung und Erneuerung der Wehre.
Da ein Großteil der Mittel aus dem Mautaufkommen für Lkw kommt, ist die Finanzierung des Neckarausbau gesichert. Der Bund will bis 2025 mehr als eine Dreiviertel Milliarde Euro in die baden-württembergische Wasserstraße investieren, um deren Zukunftsfähigkeit zu sichern.
MdB Link: "Der Neckar ist der einzige Schifffahrtsweg im Rheinstromgebiet, der nicht von 135-Meter-Schiffen befahren werden kann. Für die Wirtschaft in der Region Heilbronn-Hohenlohe-Franken ist der zügige Ausbau unerlässlich."
Bis 2025 soll der Neckar zwischen Plochingen und Mannheim auf der gesamten Länge von 203 Kilometer für Güterschiffe mit einer maximalen Länge von 135 Metern befahrbar sein. Der Bund investiert in die insgesamt 27 Schleusen und Stauwehre sowie in die Seitenkanäle, in den Brückenbau, in Dämme und Bauwerke. Auf die drei Haupthäfen Heilbronn, Stuttgart und Plochingen entfallen drei Viertel des Gesamtumschlags am Neckar.





